Beate Raudies: Jamaika erntet Früchte der Küstenkoalition

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                                                                               Kiel, 12. Januar 2018
                                                      Nr.   383/2017




Beate Raudies:

Jamaika erntet Früchte der Küstenkoalition
Zur Pressekonferenz von Monika Heinold zum Jahresabschluss 2017 erklärt die finanzpolitische
Sprecherin der SPD-Fraktion, Beate Raudies:

 ,,Bei allem Jubel über den enormen Haushaltsüberschuss sollte nicht übersehen werden, dass
das der Überschuss der Regierung Albig und nicht der Regierung Günther ist. Er und sein
Kollege Koch hatten 2016 sogar gegen den Entwurf gestimmt, weil er ihrer Meinung nach
unsolide finanziert gewesen sei. Die Kollegen Vogt und Plambeck liefern sich zurzeit offenbar ein
Vogelschießen auf der Jagd nach fremden Federn. Behauptete Christopher Vogt gestern noch,
dass die Ausgleichszahlung für die Krippenplätze ein schwarzgelber Verdienst sei, wobei es
unter schwarzgelb keinen Cent dafür gab, geht der erste Preis aber zweifellos an den Kollegen
Plambeck, der doch tatsächlich behauptet, der Überschuss des Jahres 2017 hätte irgendetwas
mit der Jamaika-Koalition zu tun. Diese hat es ja noch immer nicht einmal geschafft, für das
laufende Jahr rechtzeitig einen Haushalt aufzustellen. Wohltuend abheben davon tun sich die
Grünen, die kein Problem damit haben einzuräumen, dass das Ergebnis natürlich der krönende
Abschluss der Finanzpolitik der Küstenkoalition ist. Dies ist in der Geschichte Schleswig-
Holsteins ein einmaliger Rekord. Diese Messlatte gilt es erst einmal zu überspringen. Jamaika
muss jetzt liefern! Geld genug dafür wäre da."