Aminata Touré und Lasse Petersdotter zu den Äußerungen des Lübecker Unternehmers Stöcker

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Presseinformation


                                    Landtagsfraktion
                                    Schleswig-Holstein
                                    Pressesprecherin
                                    Claudia Jacob
                                    Landeshaus
                                    Düsternbrooker Weg 70
                                    24105 Kiel

                                    Zentrale: 0431 / 988 ­ 1500
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                                    Nr. 008.18 / 12.01.2018
#MeToo-Bewegung:

Äußerungen des Lübecker Unternehmers Stöcker sind
rassistisch und sexistisch

Zu den Äußerungen des Lübecker Unternehmers und Honorarprofessors Winfried Stö-
cker zur #MeToo-Bewegung sagt die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen, Aminata Touré:

Frauen vorzuwerfen, sie seien selbst schuld an sexuellen Übergriffen, trägt zur Verfesti-
gung der gesellschaftlichen Akzeptanz von chauvinistischem Verhalten bei. Winfried Stö-
cker vertauscht die Täter-Opfer-Rollen. Seine Äußerungen sind rassistisch und sexis-
tisch.

Damit wird auch deutlich, dass die #MeToo-Bewegung wirkt. Immer mehr Männer schei-
nen sich davon bedroht zu fühlen, dass Frauen es nicht mehr ertragen wollen, sich in
einer sexistischen Gesellschaft unterzuordnen."


Der hochschulpolitische Sprecher Lasse Petersdotter ergänzt:

,,Erneut ist der Unternehmer und Honorarprofessor der Universität Lübeck, Winfried Stö-
cker, durch Rassismus und Sexismus Teil einer öffentlichen Diskussion. Die von Stöcker
an seine Mitarbeiter*innen geäußerten Verschwörungstheorien und Hetze sind unerträg-
lich und bedürfen einer scharfen Kritik. Die Universität Lübeck sollte dringend längst über-
fällige Konsequenzen ziehen und sich von diesem Professor trennen."

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