Die Jamaika-Bildungspolitiker brauchen von der SPD keine Nachhilfestunde

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

09.02.2018

Die Jamaika-Bildungspolitiker brauchen von der
SPD keine Nachhilfestunde
Die Jamaika-Bildungspolitiker brauchen von der SPD keine Nachhilfestunde



Die Jamaika-Koalition stärkt die Bildung an allen Schulformen und sorgt dafür, dass
jede Schülerin und jeder Schüler die beste Förderung bekommt. In den letzten
Monaten seit Unterzeichnung des Koalitionsvertrags sind CDU, Grüne und FDP
entschlossen daran gegangen, die Bildung in Schleswig-Holstein gerechter und
zukunftsfähiger zu machen.



Zu den Erfolgen der Jamaika-Koalition in der Bildungspolitik erklärt der Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Tobias Loose:

"Die SPD hätte sich in der letzten Legislaturperiode um die Bildungspolitik kümmern
können. Themen wie die Lehrkräftebedarfsanalyse und der Schulverwaltungssoftware
wurden direkt angepackt, während die SPD dies bequem in der letzten
Legislaturperiode vor sich hergeschoben hat. Sie haben sich nicht für die
Lehrkräftegewinnung oder für die Referendare in unserem Land eingesetzt. Das ist
heute ein Problem.

Maßnahmen wie die A13-Besoldung sollen nun über das Knie gebrochen werden. Die
SPD meint, es wäre mit rund 7 Millionen Euro getan. Wer mit solchen Zahlen um sich
wirft, sollte seine Hausaufgaben besser machen. Zumal viele Fragen offenbleiben.
Wie ist zum Beispiel der Abstand zu Leitungsfunktionen in den Grundschulen
gewährleistet? Es ist bei diesem wichtigen Thema absolut unangebracht, nur einen
Teil der möglichen betroffenen Lehrkräfte mit einzubeziehen. Die Einführung von A13
für Grundschullehrer erfordert viel mehr als ein Haushaltsantrag."



Die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen,
Ines Strehlau, ergänzt:

"Mir ist absolut schleierhaft, wo die SPD das ,,zunehmend düstere Bild in Sachen
Bildungspolitik" ausgemacht hat. Betrachtet man zum Beispiel den Haushalt 2018:



                                           Seite 1/2

             |

Wir schaffen 395 neue Lehrerstellen ­ statt 495 Lehrerstellen abzubauen. Damit
kommen wir nicht nur unserem Ziel der 100 Prozent Unterrichtsversorgung einen
großen Schritt näher, sondern wir verbessern mit diesen Lehrer*innenstellen die
Bedingungen insbesondere dort, wo es wirklich nötig ist ­ im Bereich ,,Deutsch als
Zweitsprache" und bei der Inklusion. Unser Haushalt-Paket kann sich wirklich sehen
lassen."



Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn, fügt hinzu:

"Die SPD hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie Realitäten ignoriert, sich
Haushaltszahlen schön rechnet und offenbar ihre eigene Verantwortung während
vieler Jahre in der Regierung vergessen hat. Ohne eigene Ideen für die Zukunft der
Bildung in Schleswig-Holstein beschränken sich die Sozialdemokraten darauf, die
unzweifelhaften Erfolge der Jamaika-Koalition, etwa in der Grundschulbildung, klein
zu reden. Die Koalition beendet endlich ewige Bildungsdebatten und fördert
entschlossen alle Schulformen. Wichtig sind uns die Schülerinnen und Schüler und
deren Bildungserfolge, nicht bildungspolitische Ideologien. Wir sorgen für eine
individuelle Förderung, sodass jeder seine Fähigkeiten voll entwickeln und ein
selbstbestimmtes Leben führen kann. Das Ziel einer zukunftsfähigen Bildung vereint
uns. Um dorthin zu gelangen, wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und
zu einem modernen Unterricht gelangen."




                                          Seite 2/2

            |