Dr. Frank Brodehl: Brennpunktschulen benötigen unsere Hilfe jetzt, nicht erst im nächsten Jahr

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PRESSEMITTEILUNG




Dr. Frank Brodehl anlässlich der Stellungnahme von Bildungsministerin zu Brennpunktschulen:


,,Brennpunktschulen benötigen unsere Hilfe
jetzt, nicht erst im nächsten Jahr"
Kiel, 7. März 2018      Bildungsministerin Karin Prien möchte Schulen an sozialen
Brennpunkten besonders fördern ­ allerdings erst 2019, wenn ihr Haus einen
,Sozialatlas` fertiggestellt hat, der Brennpunktschulen und deren Bedarfe identifi-
zieren soll. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion,
erklärt dazu:
,,Welche besondere Unterstützung Brennpunktschulen in Schleswig-Holstein benötigen,
und wo sich diese befinden, muss dem Bildungsministerium doch schon längst bekannt
sein. Schließlich haben viele dieser Schulen das Ministerium auf ihre Notlage immer
wieder hingewiesen ­ leider ohne Erfolg. Wie verzweifelt die betroffenen Schulen
deshalb mittlerweile sind, erkennt man daran, dass drei von ihnen zuletzt den Verein
,Schulen am Wind` gegründet haben ­ nur um über diesen nun auch die Öffentlichkeit
auf ihre prekäre Lage und ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

Dass Ministerin Prien diese Forderungen noch immer nicht aufgegriffen hat, und
stattdessen auf die Fertigstellung des ,Sozialatlas` pocht, ist nicht nachvollziehbar.

Ebenso wenig wie die Art der Hilfe, die sie für 2019 in Aussicht gestellt hat: besondere
Fortbildungen für Schulleitungen, eine Aufstockung der Kollegien und mehr Unter-
stützung durch Sozialarbeiter ­ wobei die Ministerin einen Schwerpunkt auf Grund-
schulen legen und Schulen im ländlichen Raum berücksichtigen will.

Dabei liegen die eigentlichen Brennpunktschulen zu allermeist in den Großstädten und
sind Gemeinschaftsschulen. Und was diese am allermeisten und sofort benötigen sind:
Kleinere Klassen mit maximal 18-20 Schülern. Denn nur so können Lehrkräfte den hohen
Beratungs- und Betreuungsaufgaben gerecht werden, die sie pro Klasse erfüllen
müssen.



Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Peter Rohling, Pressesprecher · Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel · Tel.: +49-(0)431-988- 1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: peter.rohling@afd.ltsh.de

Wenn Ministerin Prien jetzt auf Studien verweist, nach denen kleine Klassen keinen
größeren Bildungserfolg brächten als große Klassen, geht das am eigentlichen Problem
vorbei. Es geht nicht primär um Leistung, sondern darum, dass Unterricht überhaupt
möglich ist. Ministerin Prien schränkt ihre Aussage ja selbst ein: durch kleine Klassen
werden ,Lehrkräfte von allem anderen entlastet, was außerhalb des Unterrichts liegt:
Gespräche mit Eltern und der Jugendhilfe zum Beispiel`. Genau darum geht es!

Von daher ist es unverantwortlich so zu tun, als ob die Klassengröße zweitrangig wäre."



Weitere Informationen:

    ·   KN-Artikel ,,Ministerin verspricht schnelle Hilfe für Brennpunktschulen" vom
        07.03.2018:

        http://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Ministerin-verspricht-schnelle-Hilfe-
        fuer-Brennpunktschulen


    ·   Voraussetzungen für erfolgreichen Unterricht an Brennpunktschulen:
        https://www.schulenamwind.de/erfolgsbedingungen/




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24105 Kiel · Tel.: +49-(0)431-988- 1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: peter.rohling@afd.ltsh.de