Dr. Frank Brodehl: Drogenprävention soll Schüler vor Drogenkonsum bewahren, nicht zum legalen Konsum anleiten

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

PRESSEMITTEILUNG




Dr. Frank Brodehl anlässlich der Äußerungen von Denny Bornhöft zum ,,Partyprojekt Odyssee":


,,Drogenprävention soll Schüler vor Drogenkonsum
bewahren, nicht zum legalen Konsum anleiten"
Kiel, 12. März 2018         Im Rahmen der Drogenprävention, die das private
,,Partyprojekt Odyssee" zuletzt an einer Schule in Flintbek durchgeführt hat, sollen
Drogen verharmlost und Tipps zum legalen Konsum gegeben worden sein. Denny
Bornhöft, suchtpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, hält die Maßnahmen des
Projekts gleichwohl für eine ,,sinnvolle Ergänzung" schulischer Präventionsarbeit.
Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

,,Bei Unterrichtsprojekten zum Thema Sucht und Drogen sollten stets die Aufklärung und
Information über die Gefahren und Risiken des Drogenkonsums stehen. Nur so erhalten
die Schüler jenes Wissen, das grundsätzlich geeignet ist, sie gegenüber gegen Verharm-
losungsstrategien von Drogen-Anbietern und Konsumenten resistent zu machen.

Auch sollten die Schüler über die juristischen Konsequenzen illegalen Drogenkonsums
oder -verkaufs informiert werden. So erkennen sie frühzeitig, dass und warum der Staat
beides unter Strafe gestellt hat.

Das ,Partyprojekt Odyssee` informiert hingegen über Partydrogen und ähnliche
Substanzen ,akzeptanzorientiert`, was nach eigener Darstellung auf der Website des
Projekts bedeutet: , ... der erhobene Zeigefinger bleibt in der Tasche`. Der Konsum von
Drogen wird vom Projekt ,nicht bewertet`. Dieser Ansatz widerspricht klar dem Ansatz
des vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Vereins KEINE MACHT DEN
DROGEN, der sich seit 1990 der Aufklärung über die Gefahren des Drogenkonsums
widmet, und den die AfD-Fraktion inhaltlich unterstützt.

Aus diesem Grund haben wir die Landesregierung aufgefordert, über die Drogen-
prävention an den Schulen in Schleswig-Holstein in der nächsten Landtagssitzung zu
berichten, damit klar wird, welche Art von Drogenprävention Jamaika tatsächlich mit
Steuermitteln fördert."


Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Peter Rohling, Pressesprecher · Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel · Tel.: +49-(0)431-988- 1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: peter.rohling@afd.ltsh.de

Weitere Informationen:

    ·   AfD-Antrag ,,Drogenpräventionsprojekte an Schulen in Schleswig-Holstein/
        ,,Partyprojekt Odyssee" vom 09.03.2018:
        http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00500/drucksache-19-00595.pdf


    ·   PM ,,Tipps zum straffreien Konsum von Drogen haben an Schulen nichts zu suchen"
        von Claus Schaffer vom 06.03.2018:
        http://www.ltsh.de/presseticker/2018-03/06/13-23-12-2ac5/PI-Wp6IMCrF-afd.pdf


    ·   Website des ,,Projekt Odyssee":
        https://www.partyprojekt-odyssee.de/




Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Peter Rohling, Pressesprecher · Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel · Tel.: +49-(0)431-988- 1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: peter.rohling@afd.ltsh.de