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22.03.18
17:15 Uhr
B 90/Grüne

Lasse Petersdotter zu Drogenpräventionsprojekten

Presseinformation

Es gilt das gesprochene Wort! Landtagsfraktion Schleswig-Holstein TOP 29 – Drogenpräventionsprojekte an Schulen in Schles- wig-Holstein / „Partyprojekt Odyssee“ Pressesprecherin Claudia Jacob Dazu sagt der Abgeordnete Landeshaus der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel Lasse Petersdotter: Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 110.18 / 22.03.2018
Drogenprävention nicht nur für ein humanistisches Gymnasium in Bullerbü machen
Drogenkonsum ist schädlich für die Gesundheit und illegal. Das ist auch unter Schü- ler*innen hinlänglich bekannt. Die Wirklichkeit ist aber auch, dass Drogenkonsum stattfin- det. Wir müssen einen Umgang mit diesem Konsum finden, statt zu glauben, dass er sich weg regeln ließe, indem man nur laut genug „nein!“ ruft und Konsument*innen stigmatisiert. Diese Stigmatisierung sorgt nur dafür, dass Menschen sich notwendige Information und Be- ratung eben nicht einholen und alleine gelassen werden.
Das Partyprojekt Odyssee liefert hier ein konstruktives und sehr wichtiges Angebot. Sowohl auf Konzerten, Festivals und Partys, als auch mit angepasstem Inhalt in Schulen. Ich hätte mir in meiner Schulzeit dringend ein solches Angebot gewünscht, das in der Lage ist, junge Menschen auch tatsächlich wahrzunehmen.
Darum danke ich ausdrücklich dem Schulleiter und den Lehrkräften der in der Presse disku- tierten Schule in Flintbek, dieses Präventionsangebot in der Schule zu ermöglichen. Wir müssen uns der Wirklichkeit stellen und nicht nur Präventionsarbeit für die Vorstellung von einem humanistischen Gymnasium in Bullerbü machen. Und der Drogenkonsum an Gym- nasium ist übrigens kein wirklich geringeres Problem als an anderen Schulen.
Durch die sekundäre Prävention von Odyssee wird eine Risikokompetenz und Mündigkeit vermittelt. Das Aufzeigen der Gefahren durch unterschiedliche Möglichkeiten ist nicht das Gleiche, wie eine Verherrlichung von Drogenkonsum. Wir dürfen junge Menschen nicht un- vorbereitet der skrupellosen Anarchie der Dealermärkte aussetzen.
Deswegen muss die wichtige Arbeit des Partyprojektes Odyssee unbedingt auf allen Ebe- nen weitergehen. ***

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