Verkehrssicherheit und Infrastruktur in den Blick nehmen - Landtagsvizepräsidentin Eickhoff-Weber bei Mitgliederversammlung des ADAC

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                                  Sperrfrist: Sonntag, 25. März, 10 Uhr


Verkehrssicherheit und Infrastruktur in den Blick nehmen ­ Landtags-
vizepräsidentin Eickhoff-Weber bei Mitgliederversammlung des ADAC


Der ADAC Schleswig-Holstein e.V. hält heute (Sonntag) in Lübeck seine Mitglieder-
versammlung ab. Der regionale Verkehrsclub sei für die vielfältigen Herausforderungen in
den Bereichen Mobilität, Infrastruktur und Verkehrssicherheit einer der wichtigsten
Ansprechpartner im Land, sagte Parlamentsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber bei der
Versammlung im Radisson Blu Senator Hotel.

,,Wenige Bereiche sind so entscheidend für Schleswig-Holstein, denn es ist ein Flächenland, ein
Transitland für Waren, ein Urlaubsland für mobile Touristen und ein Land, in dem viele Menschen
im Alltags- und Berufsleben oft größere Strecken zurücklegen müssen", hob Eickhoff-Weber
hervor. Eine intakte und moderne Infrastruktur sei nicht allein ein wirtschaftlich relevanter Faktor,
sondern auch für den sozialen Zusammenhalt notwendig. ,,Wir wollen keine
,angehängten` ländlichen Räume und wir wollen eine hohe Lebensqualität in allen Teilen unseres
Landes. Dazu gehört auch eine gute, Verkehrsinfrastruktur."

Das Auto bleibe in den nächsten Jahrzehnten das wohl wichtigste Verkehrsmittel der Schleswig-
Holsteiner, so die Vizelandtagspräsidentin. ,,Und da sich vorerst wenig daran ändern wird, ist es
wichtig, die Verkehrssicherheit zu verbessern, den Umwelt- und Verbraucherschutz zu
gewährleisten und einen nachhaltigen Ausbau der gesamten Infrastruktur in den Blick zu nehmen.
Die Verkehrs- und Infrastrukturkonzepte müssten zukünftig vielfältiger gedacht werden als bisher,
unterstrich Eickhoff-Weber. ,,Europa und insbesondere Deutschland ist zu dicht besiedelt, als dass
wir es uns leisten könnten, Infrastruktur nicht modern neu zu gestalten und mitwachsen zu lassen.
Die Entwicklungen des Klimawandels sind zu dramatisch, als dass wir leichtfertig mit
Umweltaspekten und Fragen der Schadstoffbegrenzung außer Acht lassen dürfen." Bei der Suche
nach Antworten sei der Grundkonsens jedoch da: ,,Wir wollen mobile Menschen in Deutschland
und ganz Europa Und Mobilität entsteht nicht durch Stillstand oder kurzfristiges Beharren auf
Interessen" Sie sei sicher, dass sich die verkehrspolitischen Herausforderungen des 21.

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Jahrhunderts meistern ließen. ,,Und das auch mit der Unterstützung des ADAC ­ und dessen
langer Tradition", sagte die Landtagsvizepräsidentin in Hinblick auf das 115-jährige Jubiläum des
Automobil-Clubs im Mai.

Den anwesenden Mitgliedern dankte Eickhoff-Weber stellvertretend für den gesamten ADAC. Er
sei oft buchstäblich Retter in der Not bei Problemen, Pannen oder als Ansprechpartner für
ratsuchende Auto- und Motorradfahrer. Besonders wolle sie die Möglichkeiten des ADAC-
Fahrtsicherheitstrainings hervorheben, betonte die Landtagsvizepräsidentin. ,,Es gilt nicht umsonst
bis heute die Feststellung, dass deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer trotz eines sehr
verkehrsreichen Landes zu den sichersten Fahrern der Welt gehören. Das ist ein Verdienst, an
dem der ADAC keinen geringen Anteil hat." Ihre Bitte sei daher, auch zukünftig so engagiert
weiterzuarbeiten und sich bei verkehrspolitischen Diskussionen in Bund und Land lautstark zu
Wort zu melden, so Eickhoff-Weber.