Jörg Nobis: Der faule Windkraft-Kompromiss ignoriert die Sorgen und Nöte der Bürger - CDU und FDP knicken schon wieder ein

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PRESSEMITTEILUNG




Jörg Nobis zum Windkraft-Kompromiss der Jamaika-Regierung:

,,Der faule Windkraft-Kompromiss ignoriert die Sorgen und Nöte
der Bürger ­ CDU und FDP knicken schon wieder ein"

Kiel, 28. März 2018 Die Jamaika-Regierung rückt von ihren ursprünglichen Plänen
ab, die Mindestabstände von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung zu erhöhen.
Einmal mehr knicken CDU und FDP vor den Grünen ein. Der Fraktionsvorsitzende
und energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen
Landtag, Jörg Nobis, erklärt dazu:

,,Im Koalitionsvertrag verkündete die Jamaika-Koalition noch vollmundig die Quadratur
des Kreises: Ausbau der Onshore-Windenergie und gleichzeitig die Erhöhung der
Mindestabstände von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung. Davon hat sich die
Regierung Günther nun verabschiedet. Beim Windkraftgipfel der Koalitionäre haben
CDU und FDP eindeutig das Nachsehen gehabt ­ die grünen Windkraftlobbyisten haben
sich durchgesetzt: Zwar steigt der Mindestabstand bei Neuanlagen leicht, Altanlagen
sollen aber außerhalb von Vorranggebieten im Wege des sogenannten ,Repowering` im
Wesentlichen ersetzt werden dürfen. Der Mindestabstand zu Splittersiedlungen beträgt
auch künftig nur 400 Meter, bei Siedlungen 800 Meter.

Die Regierungskoalition nimmt ­ teils aus ideologischer Verblendung, teils aus
Gleichgültigkeit ­ in Kauf, dass einmal mehr die Sorgen und Nöte der betroffenen Bürger
ignoriert werden. Windkraftanlagen beeinträchtigen nicht nur gewachsene Kultur-
landschaften, sie sind auch mit Gesundheitsrisiken für Anwohner verbunden. Nicht
zuletzt leidet auch die Tierwelt unter den negativen Folgen insbesondere der Onshore-
Anlagen. Diese Windkraft-Übereinkunft ist ein fauler Kompromiss. Der Energiewende-
minister Habeck stellt eine völlig abstrakte ,Klimaschutz-Politik` über eine bürgernahe
Energiepolitik.

Die AfD fordert hingegen seit jeher die Einbeziehung der betroffenen Bürger bei der
Planung von Windkraftanlagen. Ein möglicher Weg zur Vermeidung von Beeinträch-
tigungen der Lebensqualität ist die 10H-Regelung, die einen Mindestabstand in Höhe der
zehnfachen Anlagenhöhe zur nächsten Wohnbebauung für alle neuen und erneuerten
Anlagen vorsieht."


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