Lukas Kilian und Andreas Hein: Jamaika-Koalition setzt sich für stärkeren Ausbau der E-Mobilität ein

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Elektromobilität | 10.04.2018 | Nr. 121/18

Lukas Kilian und Andreas Hein: Jamaika-
Koalition setzt sich für stärkeren Ausbau der E-
Mobilität ein
Die Forderung des VDA-Präsidenten Bernhard Mattes nach mehr Anstrengungen bei
der Elektromobilität stößt bei der Jamaika-Koalition in Kiel auf große Zustimmung. So
verweist die CDU-Landtagsfraktion mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher Lukas
Kilian sowie dem energiepolitischen Sprecher Andreas Hein, auf den entsprechenden
Antrag, den ihre Fraktion im Januar in den Landtag eingebracht hat. Demnach stellt
die Landesregierung 10 Millionen Euro zur Verfügung, um die Elektromobilität
auszubauen. Oberstes Ziel, so Kilian und Hein, sei die maximale Nutzung von Strom
aus erneuerbaren Energien für Fahrzeuge, um so schnell wie möglich den Ausstoß
von CO2 und Stickoxiden zu minimieren.

,,Wir sind nicht die Autoindustrie, die die meisten Gestaltungsmittel selbst in der Hand
hat und nicht immer nach der Politik rufen soll, schließlich betreibt der Staat ja auch
keine klassischen Tankstellen", so Andreas Hein. ,,Dennoch wollen wir die
Rahmenbedingungen optimieren, damit die Menschen im Land einen Zugang zur
neuen Technologie finden." Lukas Kilian ergänzt: ,,Schleswig-Holstein ist in der
Elektromobilität auf einem sehr guten Weg. Die Jamaika-Koalition bringt das Land
modern voran. Wir werden uns weiterhin stark für den Ausbau der Elektromobilität
einsetzen, insbesondere für eine bessere Ladeinfrastruktur."

Noch mehr jedoch seien die Autohersteller in der Pflicht, zum Beispiel die Akkus
durch kürzere Ladezeiten und durch eine Erhöhung der Reichweiten zu verbessern.
Kilian: ,,Nur so können Elektro-Fahrzeuge eine konkurrenzfähige Alternative zu Diesel
und Benziner sein und mehr Marktanteile durch Akzeptanz beim Kunden gewinnen."
Da die Fördermittel des Bundes ein zeitlich befristetes Instrument seien, müssten E-
Fahrzeuge sich langfristig am Preisniveau von Diesel- und Benzinfahrzeugen
orientieren.

Andres Hein unterstreicht die Ziele der Jamaika-Koalition: ,,Wir wollen, dass die
Nutzungsüberlassung von elektrisch betriebenen Dienstwagen für außerdienstliche
Nutzung steuerlich attraktiv erhalten bleibt und bei Ausschreibungen für zu
beschaffende Fahrzeuge ein Anteil von ab sofort mindestens 20 % mit Elektroantrieb
oder Wasserstofffahrzeugen erzielt wird."

In einem Land wie Schleswig-Holstein mit derzeit zu viel ungenutzter erneuerbarer
Energie müsse es selbstverständlich sein, vor allem Ladesäulen für Elektrofahrzeuge
zu fördern, die mit regenerativer Stromversorgung beliefert werden.


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Nur mit einer deutlichen Reduzierung des weltweiten Schadstoffausstoßes ließe sich
das Klima retten. Daher fordern die CDU-Abgeordneten Kilian und Hein von der
Industrie die Weiterentwicklung CO2-neutraler Mobilitätsformen. Dazu gehört neben
der Elektro- vor allem auch die Wasserstoffmobilität.




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