Dr. Frank Brodehl: Inklusion als Ideologie - gut gemeint ist nicht gut gemacht

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PRESSEMITTEILUNG




Dr. Frank Brodehl zur Klage eines Bremer Gymnasiums gegen die Einrichtung einer
Inklusionsklasse:


,,Inklusion als Ideologie - gut gemeint ist nicht gut
gemacht"
Kiel, 13. April 2018 Nachdem die Schulleiterin eines Bremer Gymnasiums dagegen
geklagt hat, dass ihre Schule zwangsweise geistig behinderte Schüler aufnehmen
müsse, schlagen die Wellen hoch. Bremer Senat und die Gewerkschaft Erziehung
und Wissenschaft (GEW) zeigen sich empört und sprechen von "Ausgrenzung" und
halten der Schulleiterin "längst überwunden geglaubten Standesdünkel" vor. Dr.
Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag,
erklärt dazu:

,,Der Fall in Bremen zeigt auf drastische Weise, wo die ursprünglich gut gemeinte Idee
der Inklusion inzwischen gelandet ist. Anstatt zu fragen, an welcher Schule Kinder mit
einer Behinderung am besten gefördert werden können, empört man sich. Die
Schulleitung wagte zu fragen, ob geistig behinderte Kinder dem Anforderungsniveau auf
dem Gymnasium gewachsen seien.

Elternwillen achten ­ Wahlmöglichkeit erhalten

Zum Hintergrund: Die Behindertenrechtskonvention (BRK) der UNO fordert, dass auch
Menschen mit einer Behinderung Zugang zum allgemeinen Bildungssystem haben
müssen. In Deutschland ist diese Forderung längst erfüllt und Schüler mit einer
Behinderung können entweder an einem spezialisierten Förderzentrum oder integrativ
an einer Regelschule unterrichtet werden.

Wünschen die Eltern eine integrative Beschulung für ihr Kind, muss vorher abgeklärt
werden, ob die Bedingungen für eine erfolgreiche Beschulung gegeben sind:




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       Tel.: +49-(0)431-988-1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: presse@afd.ltsh.de

Müssen Umbauten vorgenommen werden? Kann das Kind nach dem gleichen Lehrplan
unterrichtet    werden      wie    seine    Mitschüler?     Bekommen         die    Regelschullehrer
ausreichende       Unterstützung      durch      Sonderschullehrer?        Kann     den     speziellen
Bedürfnissen des behinderten Schülers innerhalb der Regelschule entsprochen werden?

Genau dies alles ist aber eben nicht geschehen, denn die Schulleitung hatte ihre
Vorbehalte dem Bremer Bildungsressort lange vor der Klage mitgeteilt.

Differenziertes Schulsystem erhalten ­ Leistungsgedanken stärken

Der Vorgang zeigt, dass der konkrete Einzelfall die Verantwortlichen im Bremer Senat
weit weniger interessiert als ihr Ziel, dass nun endlich jede Schule eine Inklusionsschule
werden müsse.

Der alte sozialistische Traum, Förder-, Haupt-, Realschule und Gymnasium durch die
Gesamtschule zu ersetzen, führt zur Abschaffung jeglichen Leistungsgedankens an
unseren Schulen. Das ist der eigentliche Grund, dass die vorgesetzten Stellen die
Bedenken der Schulleitung vollständig ignorieren. So gesehen war der Klageweg der
einzige Ausweg für das Gymnasium.

Die AfD setzt sich eindeutig für den Erhalt des differenzierten Schulsystems ein. Das
schließt eine gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung auf
keinen Fall aus.

Diese muss aber möglich, sinnvoll und vor allem ohne Zwang und gut vorbereitet sein.
Alles andere ist Ideologie - zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht."




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