Jörg Nobis: "Hochprofitable Raffinerie Heide braucht weder Steuergelder noch Abfallstrom"

Original der Pressemitteilung Weitere Formate: formatierter Text, Fliesstext und Layout

PRESSEMITTEILUNG




Jörg Nobis zur aktuellen Jamaika-Forderung ,,grünen" Wasserstoff zu subventionieren:


,,Hochprofitable Raffinerie Heide braucht
weder Steuergelder noch Abfallstrom"
Kiel, 14. Mai 2018      In drei Tagen führt die Bundesregierung in Brüssel entschei-
dende Gespräche zur Verwendung von Fördergeldern für überschüssigen Abfall-
strom aus Windenergie. Die Kieler Jamaika-Koalition appelliert an die Bundes-
regierung im Sinne der Windenergie und will die Raffinerie Heide in ihr Energie-
konzept einbinden. Jörg Nobis, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag
von Schleswig-Holstein, erklärt dazu:

,,Eine EU-Subventionierung für die Abnahme von Windstrom durch eine hoch profitable
Raffinerie bedeutet nichts anderes als einen weiteren grün-ideologischen Markteingriff.
Die Raffinerie Heide des US-Milliardärs Gary Klesch braucht weder Steuergelder noch
Überschussstrom von Windkraftanlagen. Sie sollte sich weiterhin auf ihr Kerngeschäft
des Öl-Crackens konzentrieren.

Dass die Raffinerie in Zukunft statt Öl auch Wasser spalten soll ­ und das auf Kosten des
Steuerzahlers ­, macht den energiepolitischen Irrweg der CDU-geführten Landes-
regierung überdeutlich. Beim verwendeten Strom handelt es sich um überschüssigen
Abfallstrom der ideologisch vorangetriebenen Windkraft.

Dabei ist die Umformung von Wasser in Wasserstoffgas mittels Windstrom und zurück
von Wasserstoffgas in Antriebsstrom nicht nur eine physikalische Schnapsidee, sondern
auch wirtschaftlich nicht vertretbar. Selbst bei dezentraler Nutzung von Wasserstoff in
Brennstoffzellenfahrzeugen zeigen ,Well-to-Wheel`-Untersuchungen, dass der Gesamt-
wirkungsgrad zu gering ist.

Noch sind die Wasserstofftechnologien nicht ausgereift genug, um eine wirtschaftlich
tragfähige Änderung der gesamten Energieinfrastruktur voranzubringen. Die Nachteile
der ,grünen` Wasserstofftechnologie werden nur allzu gerne verschwiegen. Die AfD lehnt
dies ab und steht stattdessen für eine Energiepolitik mit Vernunft."



       Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Düsternbrooker Weg 70 · 24105 Kiel
       Tel.: +49-(0)431-988-1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: presse@afd.ltsh.de

Weitere Informationen:

   ·   WELT-Artikel ,,Buchholz und Habeck für Förderung von grünem Wasserstoff" vom
       12. Mai 2018

       https://www.welt.de/regionales/hamburg/article176290189/Buchholz-und-
       Habeck-fuer-Foerderung-von-gruenem-Wasserstoff.html




       Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Düsternbrooker Weg 70 · 24105 Kiel
       Tel.: +49-(0)431-988-1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: presse@afd.ltsh.de