Kirsten Eickhoff-Weber: Schon wieder: Minister lässt Boostedt auflaufen

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                                                                               Kiel, 25. Mai 2018
                                                    Nr. 169 /2018




Kirsten Eickhoff-Weber

Schon wieder: Minister lässt Boostedt auflaufen
Zu den aktuellen Diskussionen um die Konversion der Rantzau-Kaserne in Boostedt:

,,Schon wieder ist Boostedt vor vollendete Tatsachen gesetzt worden. Schon wieder wurden die
großen Anstrengungen der ehrenamtlich geführten Gemeinde in Sachen Konversion einfach
beiseite gewischt und die Planungssicherheit hinten angestellt. Und schon wieder hatte der
Innenminister nicht den Anstand, dies den ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und
Kommunalpolitikern in Boostedt persönlich mitzuteilen.", so die örtliche SPD-
Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber zu der beantragten Entfristung der
Erstaufnahmestelle in der Rantzau-Kaserne in Boostedt, die der Gemeinde am 08. Mai durch
das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein mitgeteilt wurde.

,,Die Landesregierung und der Innenminister setzen sich mit diesem Vorgehen auch über den
von der SPD-Landtagsfraktion eingebrachten Antrag ,,Leistungen der Kommunen würdigen -
Konversion der Rantzau-Kaserne in Boostedt unterstützen" hinweg, der am 27. April einstimmig
vom Landtag angenommen wurde. Die Landesregierung wurde hier klar aufgefordert, die
Gemeinde Boostedt in ihren Bemühungen zur Umsetzung der Konversion des Geländes der
Rantzau-Kaserne zu unterstützen, ein verlässliches Vorgehen für die weitere Planung der
zukünftigen Nutzung der Liegenschaft sicherzustellen und ein höchstmögliches Maß an
Planungssicherheit für die Gemeinde Boosted zu erreichen. Der Innenminister muss jetzt
umgehend handeln und das Gespräch mit der Gemeinde Boostedt aufnehmen. So darf mit dem
ehrenamtlichen Engagement in der Kommunalpolitik nicht umgegangen werden!", so Eickhoff-
Weber abschließend.