Dr. Frank Brodehl: Holstein Kiel verdient finanzielle Förderung, keine Vorgaben in Politischer Korrektheit

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PRESSEMITTEILUNG




Dr. Frank Brodehl zum Antrag von CDU, GRÜNEN, FDP und SSW zum Holstein-Stadion (TOP 29):


,,Holstein Kiel verdient finanzielle Förderung,
keine Vorgaben in Politischer Korrektheit"
Kiel, 13. Juni 2018      Jamaika und der SSW begrüßen die Zusage von Minister-
präsident Günther, den geplanten Ausbau des Holstein-Stadions in Kiel mit 10
Millionen Euro zu unterstützen. Die Bereitstellung der Mittel wollen sie jedoch an
die Bedingung geknüpft sehen, dass der Verein mit der Durchführung konkreter
Projekte für ,,Vielfalt und Respekt" wirbt und für eine offene Gesellschaft eintritt.
Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:
,,Jeder, der die KSV kennt, weiß, in welch starkem Umfang sie und ihre Fans sich schon
heute sozial engagieren. Das ideologische Geplänkel im Antrag von Jamaika und SSW ist
also mehr als überflüssig.

Die soziale Integration wird im Verein bereits gelebt. Erstens setzt sich Holstein Kiel
bereits vorbildlich für die Integration von Menschen mit Behinderungen ein, das äußert
sich in der engen Zusammenarbeit mit der Stiftung Drachensee. Um zweitens die
gesellschaftliche Teilhabe von Blinden und Sehbehinderten zu fördern, bietet der Verein
zudem mit dem DRK spezielle Live-Reportagen für Sehgeschädigte an. Die KSV Holstein
unterstützt drittens Anstoß! e.V. bei ihrem Ziel armen und sozial ausgegrenzten
Menschen einen Zugang zu regelmäßigen Sportangeboten zu verschaffen. Die KSV
beteiligt sich viertens beim Aufbau eines schleswig-holsteinischen Straßenfußball-
Netzwerkes in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe
und Straßenzeitungen.

Die soziale Integration ist bereits Bestandteil Holstein-Kiels. Dies gilt insbesondere für
die eigenen Fans. Im AWO-Fanprojekt kümmern sich Sozialarbeiter um die Belange der
jugendlichen Fans und beraten sie in Fällen wie Spielsucht, Überschuldung, Beruf und
Ausbildung. Die Forderung der Antragsteller nach ,,Engagement" ist insofern entweder
von Geringschätzung der bisherigen Leistungen des Vereins und seiner Fans geprägt


Pressekontakt: AfD-Fraktion im Kieler Landtag · Peter Rohling, Pressesprecher · Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel · Tel.: +49-(0)431-988- 1656 · Mobil: +49-(0)176-419-692-54 · E -Mail: peter.rohling@afd.ltsh.de

oder von Unwissenheit. Beides fällt auf Jamaika und den SSW negativ zurück. Die AfD-
Fraktion setzt sich für die Förderung der KSV ohne ideologische Bedingungen ein ­ und
wir drücken Holstein-Kiel für die kommende Saison alle Daumen."




Weitere Informationen:

  ·   Antrag von CDU, Grünen, FDP und SSW (DS 19/759) im Original:
      http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00700/drucksache-19-00759.pdf




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